Philosophie Lexikon der Argumente

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Beschreibungsebenen: Ebenen resultieren aus der Aufteilung eines Bereichs in Unterbereiche, für die unterschiedliche Regeln für das Aufstellen von Behauptungen gelten. So können z.B. über Mengen andere Aussagen gemacht werden, als über deren Elemente. Metasprache, Objektsprache, Theorie, Metatheorie, Metalogik, Metasemantik, Metaethik, Metaebenen, Paradoxien, Ordnung, Stufen, Logik 2. Stufe.
 
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II 47
Beschreibung/Ebene/Stufen/Genz: Systeme, in denen tatsächlich alles von allem abhängt, ermöglichen keine Abgrenzung von Ebenen. Die Gesetze gelten auf allen Ebenen, das System ist „selbstähnlich“.
Selbstähnlichkeit/Gesetze/System/Genz: kennt man bei selbstähnlichen Systemen ein kleines Stück, kennt man das Ganze. Das Große entsteht durch Vergrößerung des Kleinen.

II 304
Ebene/Naturgesetze/Gesetzesebene/Beschreibung/Genz: es können verschiedene Beschreibungsebenen abgegrenzt werden, auf denen Gesetze gelten, die mit Begriffen auskommen, zu deren Definition die tieferen Ebenen nicht herangezogen werden müssen.
Bsp der Mediziner kann ohne Kenntnis der Chemie aus dem Blutbild auf eine Krankheit er Leber schließen.
II 304
Ebene/Naturgesetze/Gesetzesebene/Beschreibung/Genz: Ebenen sind möglich, weil nicht alles von allem abhängt.
Ebenen/Genz: warum überhaupt welche abgegrenzt werden können, kann nur „anthropisch“ beantwortet werden: wenn es keine Gesetze gäbe, könnten wir uns nicht herausgebildet haben können.

Gz I
H. Genz
Gedankenexperimente Weinheim 1999

Gz II
Henning Genz
Wie die Naturgesetze Wirklichkeit schaffen. Über Physik und Realität München 2002

> Gegenargumente gegen Genz



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 22.05.2017