Philosophie Lexikon der Argumente

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Instrumentalismus, Wissenschaftstheorie: die Annahme, dass Theorien nützliche Instrumente zum Erreichen von Zielen sind. Es sei daher sekundär, ob diese Theorien auch wahr sind. Beim Vergleich von Theorien spielt letztlich jedoch Wahrheit die entscheidende Rolle.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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II 299
Instrumentalismus/Genz: dieses Programm „Gral“ entspricht dem lange bekannten Instrumentalismus.
Instrumentalismus/Genz: These man braucht keine Naturgesetze, nur richtige Vorhersagen. Nur durch Menschen Beobachtbares interessiert. Verschiedene Theorien sind gleich, wenn sie auf dieselben Wahrnehmungen führen.
Realität: die Frage nach einer, die von den Wahrnehmungen unabhängig wäre, ist für den Instrumentalismus (und den Positivismus) sinnlos.
Positivismus: geht drüber hinaus und spricht Nichtbeobachtbaren die Existenz ab.
II 300
Pragmatische Theorien/Physik/Genz: hier wird gefragt: kann die Theorie einen Mechanismus angeben, der von Ursachen zu Wirkungen führt?


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Gz I
H. Genz
Gedankenexperimente Weinheim 1999

Gz II
Henning Genz
Wie die Naturgesetze Wirklichkeit schaffen. Über Physik und Realität München 2002

> Gegenargumente gegen Genz
> Gegenargumente zu Instrumentalismus



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.07.2017