Philosophie Lexikon der Argumente

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Konstanten, Philosophie, Logik: Gegebenheiten, die sich nicht ändern im Gegensatz zu Prozessen, Zuständen und auch natürlichen Gegenständen, die z.B. altern. Ein älter werdender Mensch bleibt konstant dieselbe Person, nicht aber derselbe Körper. Als Konstante wird z.B. ein Name für einen Gegenstand vergeben. Buchstaben der Logik werden für Individuenkonstanten (a, b, c…) aber auch für Individuenvariablen (x,y,z…) vergeben. Variablen sind keine sich ändernden Gegenstände, sondern anstelle einer Variablen kann evtl. ein neuer Gegenstand eingesetzt werden, z.B. 4 statt 5. Diese beiden Zahlen sind jedoch keine sich ändernden Gegenstände, sondern haben einen konstanten Wert.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten

 
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II 327
Einheiten/Einheit/Naturgesetze/Konstanten/Naturkonstanten/QM/RT/Genz: die grundlegenden Einheiten für Länge, masse und Zeit treten in den Naturgesetzen der Quantenmechanik und der Relativitätstheorie nur verdeckt als Naturkonstanten auf: c, Gravitationskonstante G, Plancksche Konstante h.
Zusammen können sie in eine Länge, eine Masse und eine Zeit umgerechnet werden und liefern bei Verzicht auf Zahlenfaktoren wir 2, , oder 1023 die obigen Planckschen Einheiten.
Experiment/Genz: Experimente in der Nähe der Planckschen Zeit oder Länge gibt es nicht, wohl aber der Planckschen Masse, die seltsam groß ist. Sie entspricht ungefähr einem Staubkorn.
Frage: wieso sind die Elementarteilchen so viel kleiner als die Planckmasse?
Lösung. „laufende Kopplung“ von Quarks und Gluonen im Standardmodell. Von dem kleinen Wert der Plancklänge steigt die Kopplung äußerst langsam an und erreicht erst bei Abständen, die m den Faktor 1020 größer sind als die Plancklänge Werte, die die Existenz eines gebundenen Zustands von Quarks und Gluonen – eben das Proton – ermöglichen.
Proton/Genz: für es - und damit für alle starken Wechselwirkungen – ist die relevante Längenskala nicht die Planckskala, sondern die 1020-fache Längenskala der Quantenelektrochromodynamik (QCD).
II 328
Planckmasse/intuitiv/Genz: ihre vermeintliche Riesigkeit beschädigt die Vorstellung, dass alle physikalische Größen diskret sein sollten.
Dichte/Genz: „schlimmer noch“: wenn wir die Planckmasse in einer Plancklänge unterbringen wollen erhielten wir die 1093-fache Dichte von Wasser.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Gz I
H. Genz
Gedankenexperimente Weinheim 1999

Gz II
Henning Genz
Wie die Naturgesetze Wirklichkeit schaffen. Über Physik und Realität München 2002

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> Gegenargumente gegen Genz

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.10.2017