Philosophie Lexikon der Argumente

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Naturgesetze, Philosophie: Naturgesetze (physikalische Gesetze) sind Beschreibungen von Abhängigkeiten physikalischer Größen untereinander. Aus der Tatsache, dass es sich um Beschreibungen handelt folgt, dass es keine Vorschriften im Sinne von z.B. juristischen Gesetzen sind. N. Goodman schlägt in Fact, Fiction and Forecast (1954) vor, Naturgesetze in der Form irrealer Bedingungssätze (auch Kontrafaktische Konditionale genannt) zu formulieren Wenn A der Fall (gewesen) wäre, wäre B der Fall (gewesen).
 
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II 12
Naturgesetze/Genz: behaupten Verknüpfungen von Beobachtungen. Logische Form. Zeitliche Konditionale.
Bsp wenn ein Objekt …fällt, ..erreicht es etwa die Geschwindigkeit…“
Zurückführbar auf Beobachtungssätze, die nur die einfachsten Eigenschaften gebrauchen. Nicht alles am Messgerät muss genau bekannt sein.
physikalisches Gesetz/Genz: jedes ist mit der Gesamtheit der Verknüpfungen von Basissätzen, die es impliziert, identisch. Dann sind auch verschieden formulierte Theorien unter Umständen gleich.

Gz I
H. Genz
Gedankenexperimente Weinheim 1999

Gz II
Henning Genz
Wie die Naturgesetze Wirklichkeit schaffen. Über Physik und Realität München 2002

> Gegenargumente gegen Genz



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 26.05.2017