Philosophie Lexikon der Argumente

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Realität, Philosophie: Es ist umstritten, was zur Realität, also der Menge der Gegenstände und Zustände die in der Welt vorkommen, gezählt werden sollte. Theorien unterscheiden sich z.T. erheblich, was die Definitionen von Tatsachen und Sachverhalten oder die Berücksichtigung innerer Zustände von Subjekten betrifft. So kann eine Situation auf mannigfache Weise beschrieben werden, wobei ganz unterschiedliche Annahmen über die involvierten Gegenstände und Relationen zum Zuge kommen. Siehe auch Ontologie, Realismus, Erkennen, Erkenntnistheorie, Konstruktivismus, Tatsache, Sachverhalte, Innen/außen, Totalität, Relationen, Simulation.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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II 13
Naturgesetze/Weinberg: sind so real wie Stühle.
WeinbergVsPositivismus.
Realität/Weinberg: was nicht unserer Kontrolle unterliegt.
Es geht nicht um Realität an sich,
II 14
sondern die Realität der Naturgesetze. Genz pro: dies ist die zentrale These dieses Buchs.
II 115
Realität/Genz: ein Medium, das überall anwesend ist, aber keine messbare Geschwindigkeit hat, ist real, aber seine Realität ist keine materielle, sondern die einer Zusammenfassung beobachtbarer Effekte im Begriff einer Theorie. Ein solches Medium ist das > Feld.
II 116
Feld/Beschleunigung/Genz: Beschleunigungen gegenüber dem Feld sind beobachtbar. Das hatte Newton auch von seinem leeren Raum angenommen, das hätte aber nicht gestimmt.
Der beschleunigte Beobachter findet sich in einer Wärmestrahlung eingebettet, die mit zunehmender Beschleunigung zunimmt.

Gz I
H. Genz
Gedankenexperimente Weinheim 1999

Gz II
Henning Genz
Wie die Naturgesetze Wirklichkeit schaffen. Über Physik und Realität München 2002

> Gegenargumente gegen Genz



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 27.05.2017