Philosophie Lexikon der Argumente

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Sprache, Philosophie: eine Menge von zu einem Zeitpunkt fixierten lautlichen oder schriftlich kodierten Formen zum Austausch von Informationen bzw. von Unterscheidungen innerhalb einer Gemeinschaft, deren Mitglieder in der Lage sind, diese Formen als Zeichen oder Symbole zu erkennen und zu interpretieren. Im weiteren Sinn auch Zeichensysteme, die von Maschinen verarbeitet werden können. Siehe auch Kommunikation, Sprachregeln, Bedeutung, Bedeutungswandel, Information, Zeichen, Symbole, Wörter, Sätze, Syntax, Semantik, Grammatik, Pragmatik, Übersetzung, Interpretation, Radikale Interpretation, Unbestimmtheit.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten

 
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II 29
Basissatz/Theoriesprache/Genz: aus der Theoriesprache können Basissätze abgeleitet werden, aber nicht umgekehrt die Theoriesprache aus Basissätzen.
II 30
Theoriesprache/Genz: ist ein Produkt menschlicher Phantasie, die sich an Basissätzen bewähren muss.
Begriff/Einstein/Genz: ist logisch unabhängig von der Sinneserfahrung. Sie verhalten sich nicht wie Suppe und Rindfleisch, sondern wie Garderobennummer und Mantel.
Freiheit: es gibt hier Freiheit, aber nicht so stark wie für den Dichter, sondern wie für den, der ein Worträtsel löst. Er kann jedes Wort vorschlagen, aber am ende gibt es nur ein richtiges.
II 31
Theoriesprache/Realität/Genz: inwiefern haben Sätze und Begriffe der Theoriesprache teil an der Realität?
Begriffe: könnten sie durch Basissätze definiert werden, und die Sätze der Theoriesprache aus Beobachtungen abgeleitet werden, die sich durch Basissätze ausdrücken lassen, dann wäre der Status der Theoriesprache derselbe wie der der Basissätze.
Lösung/Genz: die Theoriesprache fasst nicht nur Beobachtungen zusammen, sondern verallgemeinert sie auch. (Durch Naturgesetze).


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Gz I
H. Genz
Gedankenexperimente Weinheim 1999

Gz II
Henning Genz
Wie die Naturgesetze Wirklichkeit schaffen. Über Physik und Realität München 2002

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 16.12.2017