Philosophie Lexikon der Argumente

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Aussage: etwas, worauf derjenige festgelegt werden kann, der sie macht. In Abgrenzung dazu kann ein Satz als eine Zeichenfolge aufgefasst werden, die noch keine Aussage ist.
 
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II R. M. Hare Philosophische Entdeckungen in Grewendorf/Meggle(Hg) Linguistik und Philosophie, Frankfurt (Athenäum) 1974/1995
Grewendorf II 133
Aussagen/Tradition/Hare: teilt Aussagen in empirische und analytische ein. Darüber hinaus scheint es nichts zu geben.
Problem: man kann leicht auf Grund einer Verwechslung zu der Annahme kommen, dass die Proposition, die besagt, dass die und die andere Proposition analytisch wahr oder falsch ist, selbst analytisch sei. Aber es ist zumindest nicht offensichtlich wahr, dass
Bsp Die Aussage: "Propositionen der Form 'p und nicht p' sind analytisch falsch" sollte analytisch wahr sein. Denn ist sie nicht eine Aussage darüber, wie die Wörter "und nicht" gebraucht werden?
Und ist es nicht analytisch wahr, dass sie so und nicht anders gebraucht werden?
Problem: es kommt hier zu einem Konflikt zwischen den Versuchungen, die Aussage analytisch, wie auch empirisch wie auch keins von beidem zu nennen.
Wittgenstein: nennt die Diskussion "unsinnig". >Schweigen.
CarnapVsWittgenstein: sein Verhalten ist widersprüchlich: statt zu schweigen schreibt er ein ganzes Buch.
II 134
HareVsCarnap: nimmt Wittgensteins Zweifel nicht ernst genug.

Meg II
G. Grewendorf/G. Meggle
Linguistik und Philosophie Frankfurt 1995

> Gegenargumente gegen Hare



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 27.05.2017