Philosophie Lexikon der Argumente

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Bubner I 71
Endlich/unendlich/Idealismus/Hegel/Bubner: der Übergang vom Unendlichen zum Endlichen muss (in der frühidealistischen Konstruktion) dann so geschafft werden, dass das Unendliche dabei nicht hinterrücks verendlicht wird.
I 72
Es darf keine Grenze zwischen die beiden gelegt werden, weil dann das Unendliche nicht mehr es selbst wäre, sondern begrenzt.
Das läuft auf den Grundsatz hinaus: das nirgends im Himmel und auf Erden etwas gebe, das nicht beides, Sein und Nichts in sich enthalte".
Endlich/unendlich/Grenze/Hegel/Bubner: es ist immer schon übergegangen worden! So ist die Fixierung einer Position gegenüber einer anderen, die den Übergang erst nötig machte, schon fehlerhaft.
Die Abstraktion kommt stets zu spät, der Prozess des Übergehens ist stets schon im Gange. Das sei der Triumph des "tiefsinnigen Heraklit" über den Eleatismus.
Identität/Hegel/Bubner: keine Identität ohne Vermittlung.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

> Gegenargumente gegen Hegel



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 20.08.2017