Philosophie Lexikon der Argumente

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Unendlichkeit, Unendliches, Philosophie: Resultat einer nicht abbrechenden Prozedur, z.B. des Zählens oder Teilens, oder z.B. die fortgesetzte Beschreibung einer Kreisbewegung. In lebensweltlichen Zusammenhängen sind unendlich fortgesetzte Prozesse wie z.B. unendliche Wiederholung oder niemals beendetes Abwarten zumindest logisch nicht widersprüchlich. Eine Bildungsvorschrift muss nicht existieren damit sich eine unendliche Fortsetzung ergibt wie z.B. bei der Entwicklung der Nachkommastellen von reellen Zahlen. Siehe auch Grenzen, Unendlichkeitsaxiom, Wiederholung, Finitismus, Zahlen, Komplex/Komplexität.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Holz I 87
Unendlich/Scholastik/Holz: ließ ein synkategorematisches, aber kein kategorematisches Unendliches zu ((s) d.h. dass "unendlich" immer zusammen mit der Idee einer Einheit auftreten kann.)
Das wahrhaft Unendliche ist keine Modifikation sondern das Absolute.
Holz I 87
Schlechte Unendlichkeit/Hegel: bloßer Fortgang der Addition.
Holz: das muss metaphysisch fundiert werden durch das Prinzip des zureichenden Grundes, demgemäß die Vielheit auf die Einheit des Ursprungs zurückgeführt wird.

Lei I
H. H. Holz
Leibniz Frankfurt 1992

> Gegenargumente gegen Hegel



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 25.05.2017