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| Altes Testament: Das Alte Testament bzw. die Hebräische Bibel, auch als Tanach bekannt, ist die kanonische Sammlung jüdischer Texte. Sie besteht aus drei Teilen der Tora (Gesetz), den Nevi'im (Propheten) und den Ketuvim (Schriften). Sie bildet die Grundlage des Judentums und dient auch in der christlichen Tradition als Altes Testament. Siehe auch Altes Testament, Christentum, Judentum, Religion, Theologie, Bibel, Bibelkritik._____________Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente. | |||
| Autor | Begriff | Zusammenfassung/Zitate | Quellen |
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Mark Lilla über Altes Testament – Lexikon der Argumente
Lilla I 29 Altes Testament/Lilla: (...) [der Gott des Theismus] ist auch der Gott der hebräischen Bibel, die die am höchsten entwickelte Darstellung eines solchen Wesens bietet. In diesem Bild ist nur Gott Gott. Er ist allein im Himmel, thront über der Welt, ist aber nahe genug, um erreicht zu werden, sei es auf seine oder unsere Initiative hin. Er macht es sich nicht zur Gewohnheit, sein Gesicht zu zeigen, aber er hinterlässt genug Spuren von sich selbst - sei es in der Natur oder in der Schrift oder in unserem Geist oder in Prophezeiungen -, dass er uns nicht fremd ist. eifersüchtig. Er ist kein willkürlicher Gott, der aus der Ferne stumme Donnerschläge austeilt oder in Rätseln spricht. >Bibel, >Bibelkritik, Lilla I 29 Er ist auch ein schöpferischer Gott, der den Kosmos gut und verständlich für den Menschen gemacht hat, den er auch geschaffen hat. Der Mensch: Die Beziehung des Menschen zur Natur ist viel komplexer, wenn ein transzendenter Gott anwesend ist. Im Psalter heißt es: „Der Himmel ist des Herrn; aber die Erde hat er den Menschenkindern gegeben“ (Psalm 115,16). Natur: Der Mensch lebt in der Natur und steht doch über ihr. Er nimmt die ihn umgebende Ordnung aufmerksam wahr, ist aber nur ihrem Schöpfer gehorsam. Das Böse: Warum es in einer von einem guten Gott geschaffenen Welt natürliche Übel gibt, ist ein Rätsel, das selbst die ausgefeilteste Theodizee nur schwer erklären kann. >Theodizee. Lilla I 30 (...) Abgesehen vom Buch Hiob erklärt die hebräische Bibel wenig, wenn es um das Leiden geht. Der Mensch ist aufgerufen, treu zu sein und auf Gott zu vertrauen; er ist nicht eingeladen, Gottes Papiere zu inspizieren. Politik: Ein ähnlicher Ansatz wird für das politische Leben gewählt. Wenn sich die Bibel schließlich der Politik zuwendet, dann nicht, um die Natur des Menschen als politisches Tier zu erforschen, sondern um den zwischen Gott und Israel geschlossenen Bund zu beschreiben und dann das göttliche Gesetz zu verkünden, das diesen Bund regeln soll. Gesetz: Bund und Gesetz sind Produkte der Sprache; es gibt Gründe für sie. Aber hinter dem letzten Grund steht nur die Offenbarung. Ob Israel von Richtern, Königen oder Priestern regiert wird, ob es sich selbst regiert oder unter die Völker zerstreut ist, die Quellen seiner politischen Autorität sind diese Bündnisse und Gesetze. Sie sind die ursprünglichen Quellen der biblischen politischen Theologie. >Politische Theologie/Lilla._____________ Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der ArgumenteDer Hinweis [Begriff/Autor], [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] bzw. "Problem:"/"Lösung", "alt:"/"neu:" und "These:" ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente. "Vs" stellt inhaltliche Differenzen dar, nicht unbedingt den zeitlichen Verlauf einer Kontroverse. |
Lilla I Mark Lilla The Stillborn God. Religion, Politics, and the Modern West New York: Random House. 2007 |
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