Philosophie Lexikon der Argumente

Suche  
 
Modallogik: Erweiterung der klassischen Logik zu Systemen, in denen auch Möglichkeit und Notwendigkeit ausgedrückt werden können. Verschiedene Ansätze gebrauchen dafür Operatoren zum Ausdruck von „notwendig“ und „möglich“, die je nach Platzierung innerhalb von Formeln Behauptungen von unterschiedliche Stärke gewinnen lassen. Bsp Es gibt einen Gegenstand, der notwendig die Eigenschaft F hat/ Es ist notwendig, dass es einen Gegenstand mit der Eigenschaft F gibt. Die Einführung möglicher Welten macht Quantifikation zum Ausdrücken von Möglichkeit (Es gibt mindestens eine Welt, in der…) und Notwendigkeit (Für alle Welten gilt…) möglich. Siehe auch Operatoren, Quantoren, Vollständigkeit, Reichweite, Mögliche Welten.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
Bücher bei Amazon
I 9
Alethische Modallogik/Hintikka: kann kein axiomatisiertes logisches System sein und erlaubt keine deduktive Behandlung der quantifizierten Logik der logischen Modalitäten.
Logische Modalitäten/logische Notwendigkeit/logische Möglichkeit/Hintikka: weder Kripkes noch Lewis’ System erlaubt eine Modallogik für logische Modalitäten.
Kripke/Hintikka: das zeigt auch, dass der Schritt von seiner Logik zur Standardlogik ein sehr weiter Schritt ist.

Hin I
Jaakko and Merrill B. Hintikka
The Logic of Epistemology and the Epistemology of Logic Dordrecht 1989

W I
J. Hintikka/M. B. Hintikka
Untersuchungen zu Wittgenstein Frankfurt 1996

> Gegenargumente gegen Hintikka
> Gegenargumente zu Modallogik



> Eigenen Beitrag vorschlagen | > Haben Sie einen Fehler entdeckt? | > Export als BibTeX Datei
 
Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 25.05.2017