Philosophie Lexikon der Argumente

 
Raumzeit, Philosophie: Ein dreidimensionaler Raum mit der Zeit als vierter Dimension. Dass die Zeit als Dimension aufgefasst wird, unterscheidet die Raumzeit von mehrdimensionalen mathematischen Räumen, in denen die Zeit keine Rolle spielt und die daher anders strukturiert sind. Insbesondere hat die Raumzeit kein Maß, das gleichermaßen für räumliche Abstände wie für Zeitmessungen herangezogen werden kann. Siehe auch Relativitätstheorie, Vierdimensionalismus, Weltlinien.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 81
Raumzeit/Identifikation/KripkeVsHIntikka/QuineVsHintikka/Hintikka: Kripke und Quine wenden (aus verschiedenen Gründen) ein, dass raumzeitliche Kontinuität nicht immer einen präzisen Sinn hat.
SaarinenVsHintikka: die Identität von Individuen, die in mehreren Welten auftreten, ist auch dann nicht immer für alle diese Möwe wohldefiniert.
Hintikka: dito: in Glaubenskontexten kann es sein, dass ein Individuum unter einer Beschreibung identifiziert wird, nicht aber unter einer anderen.
Das muss auch so sein, denn sonst wären wir wieder gewissermaßen allwissend.
Mögliche Welten: wir müssen auch vorsichtig sein, einen „gemeinsamen Grund“ von allen Möwe anzunehmen. Wir teilen sicher keinen Teil der Raumzeit, sondern einen Teil der Tatsachen. ((s) epistemisch statt ontologisch).
Welt/Tractatus/Wittgenstein/Substanz/Hintikka: bei Wittgenstein ist die Welt die Summe der Tatsachen, nicht der Gegenstände: zu einer geteilten Raumzeit würde das nur durch zusätzliche Annahmen.
Querwelteinidentität/Hintikka: scheint verloren, wenn wir es nur mit einer Menge von Tatsachen ((s) epistemisch) zu tun haben und uns eine gemeinsame Raumzeit fehlt.
I 82
Re-Identifikation: von physikalischen Objekten ist zunächst nötig, um danach zur Querwelteinidentifikation zu gelangen.
I 90
Mögliche Welten/Hintikka: der Ausdruck setzt voraus, dass eine Raumzeit geteilt wird.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Hin I
Jaakko and Merrill B. Hintikka
The Logic of Epistemology and the Epistemology of Logic Dordrecht 1989

W I
J. Hintikka/M. B. Hintikka
Untersuchungen zu Wittgenstein Frankfurt 1996

> Gegenargumente gegen Hintikka

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.09.2017