Philosophie Lexikon der Argumente

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Sprache, Philosophie: eine Menge von zu einem Zeitpunkt fixierten lautlichen oder schriftlich kodierten Formen zum Austausch von Informationen bzw. von Unterscheidungen innerhalb einer Gemeinschaft, deren Mitglieder in der Lage sind, diese Formen als Zeichen oder Symbole zu erkennen und zu interpretieren. Im weiteren Sinn auch Zeichensysteme, die von Maschinen verarbeitet werden können. Siehe auch Kommunikation, Sprachregeln, Bedeutung, Bedeutungswandel, Information, Zeichen, Symbole, Wörter, Sätze, Syntax, Semantik, Grammatik, Pragmatik, Übersetzung, Interpretation, Radikale Interpretation, Unbestimmtheit.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Bubner I 194
Sprache/Hobbes/Bubner: gehört ihrerseits zu den willkürlichen Erfindungen der Zivilisation, mit denen sich der Mensch aus der vorrechtlichen Existenzweise befreit.
Wenn Sprache keine Gabe der Natur, so stellt sich die Frage nach ihrem Nutzen.
Hobbes: dreifache utilitas:
1. Zählen, messen.
2. Menschen vermögen einander sprachlich zu belehren
3. Befehle erteilen und Befehle verstehen. Ohne diese gäbe es keine Gemeinschaft und keinen Frieden.
Das Wohl des Leviathans ist identisch mit der Kontinuität der Rechtsordnung. Das ist wegen des Vertrages auch nie umstritten. Nicht einmal der Souverän kann es in Frage stellen.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

> Gegenargumente gegen Hobbes
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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 26.07.2017