Philosophie Lexikon der Argumente

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Simulation, Philosophie: Herstellen einer Entsprechung zu einem Vorgang, einem Prozess oder einer Situation mit Mitteln, die von denen abweichen, die im ursprünglichen Prozess oder der ursprünglichen Situation involviert sind. Die Simulation ist selbst entweder Gegenstand einer Untersuchung oder sie dient dem Herbeiführen einer Illusion zu Übungs- oder Unterhaltungszwecken. Siehe auch Kopie, Reproduktion, Realität, Ähnlichkeit, Abbildung, Prozess, Situation, Modelle.
 
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Hst II 529
Simulation: keiner verwechselt die Simulation von Gasen, Flüssigkeiten in der Physik mit den Sachen selbst. (Dennett über simulierte Orkane ("Brainstorms"). Was sich in einem Computer abspielt, wenn er einen Orkan simuliert, ist offensichtlich kein Orkan. - ((s) Aber auch in den Köpfen der von einem wirklichen Orkan betroffenen Menschen tobte kein Orkan, auch nicht in den Sinnesorganen, sondern draußen. Dennoch befände der Mensch sich inmitten der Verwüstungen).
Naturgesetz/Orkan: zerfetzt ja auch nicht die physikalischen Gesetze.
Hst II 534
Simulation: was würden Sie sagen, wenn es hieße, dass auch die vom Computer ausgeführten Berechnungen nur Simulationen sind!
Computer finden die richtigen Antworten, ihre Rechnungen sind also kein Schwindel, aber doch nur Schablonen. Es fehlt das innere Verständnis des Vorgangs.

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> Gegenargumente zu Simulation



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.05.2017