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Religiöser Glaube: Im Gegensatz zu Überzeugungen sind religiöse Einstellungen normalerweise nicht Gegenstand einer Infragestellung. So geht es hier z.B. nicht um die Wahrscheinlichkeit ihres Zutreffens oder die Möglichkeit ihrer Widerlegung. Wenn es auch religiöse Argumentationen gibt, so ist der Glaube selbst nicht argumentativ.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten

Max Horkheimer über Religi��ser Glaube – Lexikon der Argumente

Habermas III 465
Religion/Religiöser Glaube/Horkheimer/Habermas: Sobald die Kenntnis von Gott, in dem die Geltungsaspekte des Wahren, Guten, Vollkommenen noch ungeschieden sind, jenen Wissenssystemen gegenübertritt, die nach Maßgabe von propositionaler Wahrheit, normativer Richtigkeit und Authentizität oder Schönheit spezialisiert sind, verliert der Modus des Festhaltens an religiösen Überzeugungen die Zwanglosigkeit, die einer Überzeugung einzig durch gute Gründe verliehen wird.
Religiöser Glaube/Adorno/Horkheimer: ist danach durch Momente der Blindheit, der bloßen Meinung und der Überwältigung charakterisiert – Glauben und Wissen treten auseinander. (1)


1.M. Horkheimer, Th. W. Adorno, Dialektik der Aufklärung, Amsterdam 1947, S. 31f.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente
Der Hinweis [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.

Ha I
J. Habermas
Der philosophische Diskurs der Moderne Frankfurt 1988

Ha III
Jürgen Habermas
Theorie des kommunikativen Handelns Bd. I Frankfurt/M. 1981

Ha IV
Jürgen Habermas
Theorie des kommunikativen Handelns Bd. II Frankfurt/M. 1981

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> Gegenargumente gegen Horkheimer

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