Philosophie Lexikon der Argumente

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Intensionen: Bezugsgegenstände, die sich aus einer sprachlichen Beschreibung ergeben, im Gegensatz zu den materiellen Gegenständen (den Extensionen), die davon abweichen können, sei es durch Ungenauigkeiten, sei es durch Verwendung indexikalischer Ausdrücke. Beispiele für Intensionen sind Die älteste Person im Raum, Der Gewinner, Johns Lieblingszitat, Wer die Geschwindigkeit übertritt. Siehe auch Morgenstern/Abendstern, Extensionalität, Extension.
 
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Stalnaker I 16
Def Propositionale Gedanken/Stalnaker: (propositional concepts) sind Funktionen von möglichen Welten auf Wahrheitswerte. Wenn eine Äußerung in einer möglichen Welt mit einem propositionalen Gedanken assoziiert ist, kann man mit ihm zwei verschiedene Propositionen definieren: A-Intension und C-Intension (Terminologie von Jackson).
c: Der propositionale Gedanke
x: Die mögliche Welt
u: Die Äußerung
Def C-Intension/Jackson: ist c(x), ausgedrückt durch u in x. ((s) Wobei die Semantik in Welt x bewirkt, dass der Inhalt c ausgedrückt wird, der möglicherweise von dem abweicht, was in einer anderen Welten damit gemeint werden kann). Also relativ zur möglichen Welt.
Def A-Intension/Jackson: wird allein durch den propositionalen Gedanken festgelegt. ((s) das, was gemeint ist.) (Unabhängig von möglichen Welten).

Jack I
F. C. Jackson
From Metaphysics to Ethics: A Defence of Conceptual Analysis Oxford 2000

Sta I
R. Stalnaker
Ways a World may be Oxford New York 2003

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 29.05.2017