Philosophie Lexikon der Argumente

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Metaphysik: eine Theorie, die den Anspruch hat, jenseits unseres verfügbaren Wissens Fragen zu stellen und Antworten zu geben. Gegen die Metaphysik wird eingewendet, dass selbst für das Stellen von Fragen ein Wissen über die Bedeutungen der verwendeten Wörter erforderlich ist. Dieses Wissen ist nicht gegeben, wenn Erfahrungen oder zumindest Theorien die diese Begriffe verwenden, nicht verfügbar sind. Siehe auch Essentialismus, metaphysische Möglichkeit.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Diaz-Bone I 50
Metaphysik/James: pro Metaphysik im Sinne einer Art Meta-Wissenschaft, bei ihren Objekten handelt es sich um die Resultate verschiedener Disziplinen. >Hodgson: Reflexion als suche nach den Mitteln des Philosophierens, ohne sich auf Vorannahmen und Begriffe zu stützen, "Reflexion".
I 52f
Metaphysik/James: James verwendet den Begriff "Metaphysik" unter anderem abschätzig für zeitgenössische Philosophen, die ihre Aussagen auf nicht erfahrbare Prinzipien gründen.
I 63/64
Metaphysik/James: während James stark gegen die "absolutistische Metaphysik eines Hegel ankämpft, akzeptiert er eine "antidualistische Metaphysik": Der Unterschied Subjekt/Objekt wird aufgelöst in der reinen Erfahrung.


James I
R. Diaz-Bone/K. Schubert
William James zur Einführung Hamburg 1996

> Gegenargumente gegen James
> Gegenargumente zu Metaphysik



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 30.05.2017