Philosophie Lexikon der Argumente

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Theorien: Theorien sind Aussagensysteme zur Erklärung von Beobachtungen z.B. von Verhalten oder physikalischen, chemischen oder biologischen Prozessen. Beim Aufstellen von Theorien werden ein Gegenstandsbereich, ein Vokabular der zu verwendenden Begriffe und zulässige Methoden der Beobachtung festgelegt. Ziel der Theoriebildung ist außer Erklärungen Prognosefähigkeit und Vergleichbarkeit von Beobachtungen. Siehe auch Systeme, Modelle. Experimente, Beobachtung, Beobachtungssprache, Theoretische Termini, Theoretische Entitäten, Voraussagen, Analogien, Vergleiche, Beweise, Verifikation, Reduktion, Definitionen, Definierbarkeit.
 
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I 41
Theorie/Kauffman: ihr Zweck ist es, eine kürzere Beschreibung der Phänomene zu liefern. >Algorithmus.
Algorithmus/Kauffman: Zellen wie Wirtschaftssysteme sind Nichtgleichgewichtssysteme, es ist denkbar, dass sie sich in einer Weise verhalten, die ihre eigene kürzeste Beschreibung darstellt. (>Theorie).
Aus der Theorie der Berechenbarkeit folgt, dass man Nichtgleichgewichtssysteme als Computer betrachten kann, die Algorithmen ausführen.
Für umfangreichere Klassen derartiger Algorithmen gibt es keine kompakte, gesetzmäßige Beschreibung ihres Verhaltens.

Kau I
St. Kauffman
Der Öltropfen im Wasser München 1998

Kau II
Stuart Kauffman
At Home in the Universe: The Search for the Laws of Self-Organization and Complexity

> Gegenargumente gegen Kauffman
> Gegenargumente zu Theorien



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 27.05.2017