Philosophie Lexikon der Argumente

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Pagel I 63
Wunsch/Lacan: will mehr als reale Sättigung: Anerkennung und Liebe.
Pagel I 64
Wunsch/Lacan: der Wunsch mündet in die Sprache. Mutter gibt mehr als Nahrung. Indem das Subjekt seine Not der Mutter überantwortet, verändert sich rückwirkend auch die Art seiner Bedürftigkeit. das primäre Bedürfnis schlägt um in den Anspruch auf den Anderen. Unersättlichkeit. Das Kind, das mit dem höchsten Ma0 an Liebe genährt wird, verweigert die Nahrung. Es geht um Das Symbol.
I 65
Begehren: Dialektik: Das Begehren will anerkannt sein! Weder Appetit auf Befriedigung noch Anspruch auf Liebe, vielmehr die Differenz, die entsteht aus der Subtraktion der Befriedigung vom Anspruch.
I 68
Begehren: weder das Subjekt noch der Andere können sich damit zufrieden geben, Subjekte des Bedürfnisses oder Objekte der Liebe zu sein, sondern einzig und allein damit, Statthalter zu sein für die Ursache des Begehrens.
Leidenschaft: ihre Tragweite liegt darin, dass das Begehren des Menschen das Begehren des Anderen ist.
I 75
Begehren: hinter jedem lauert bereits ein Neues, Nie abgeschlossene Reihe. irreduzierbare Entfremdung. Lacan: Dies ist der eigentliche Grund des "Unbehagens in der Kultur" (Freud). Lacan: nicht "Mangel an Haben", sondern: "Entzug an Sein".

Lacan I
Gerda Pagel
Jacques Lacan zur Einführung Hamburg 1989

> Gegenargumente gegen Lacan



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.05.2017