Philosophie Lexikon der Argumente

Suche  
 
Vergleiche, Philosophie: Hier geht es um die Bedingungen, unter denen es möglich ist, Vergleiche anzustellen. Gegenstände, die keinerlei Eigenschaften teilen, sind nicht vergleichbar. Ein Vergleich bezieht sich immer auf eine herausgegriffene Eigenschaft unter mehreren von einem Gegenstand verkörperten Eigenschaften. Voraussetzung von Vergleichen ist eine Konstanz des Sprachgebrauchs. Siehe auch Analogien, Beschreibungsebenen, Stufen, Identifikation, Identität, Veränderung, Bedeutungswandel, Ceteris paribus, Experimente, Beobachtung.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
Bücher bei Amazon
Feyerabend I 265
Theorienvergleich/Methodologie/Lakatos/Feyerabend: "die Relativitätstheorie von 1919 ist der Newtonschen Himmelsmechanik überlegen". Für Lakatos bilden solche Werturteile (die er "allgemeine wissenschaftliche Weisheit" nennt) eine brauchbare Grundlage für methodologische Erörterungen, weil sie von der großen Mehrheit der Wissenschaftler anerkannt werden. "Es gibt zwar nur wenige Übereinstimmungen über ein allgemeines Kriterium für den wissenschaftlichen Charakter von Theorien jedoch verbreitete Übereinstimmung über besondere und fixierbare Leistungen".

Laka I
I. Lakatos
The Methodology of Scientific Research Programmes: Volume 1: Philosophical Papers (Philosophical Papers (Cambridge)) Cambridge 1980

Fe I
P. Feyerabend
Wider den Methodenzwang Frankfurt 1997

Fe II
P. Feyerabend
Erkenntnis für freie Menschen Frankfurt 1979

> Gegenargumente gegen Lakatos



> Eigenen Beitrag vorschlagen | > Haben Sie einen Fehler entdeckt? | > Export als BibTeX Datei
 
Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.05.2017