Philosophie Lexikon der Argumente

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Nominalismus: die Auffassung, dass Universalien (z.B. Dreieckigkeit, Schwärze) lediglich künstliche Konstruktionen aus Einzelfällen sind. Die sprachlichen Ausdrücke seien lediglich Namen für diese Konstrukte. Siehe auch Universalien, Konzeptualismus, Allgemeine Termini, Kategorien, Verallgemeinerung, Allgemeinheit.
 
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Holz I 27
LeibnizVsNominalismus: eine Gattung hat nicht nur nominalen Status: es muss etwas real Gemeinsames geben, das allen dieser Gattung zugeteilten Individuen zukommt.
Holz: Damit hat sich Leibniz von der empiristisch nominalistischen Einstellung entfernt.
Wenn das Allgemeine (Allgemeinbegriffe) nicht anderes wäre als eine Sammlung von Einzeldingen, wäre eine Wissenschaft durch Beweise nicht möglich.

Lei II
G. W. Leibniz
Philosophical Texts (Oxford Philosophical Texts) Oxford 1998

Lei I
H. H. Holz
Leibniz Frankfurt 1992

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 24.05.2017