Philosophie Lexikon der Argumente

Suche  
 
Objektivität: Eine Eigenschaft von Feststellungen über Sachverhalte. Dabei wird davon ausgegangen, dass die dem Sachverhalt zugeschriebenen Eigenschaften durch den Sachverhalt bestimmt werden und nicht oder möglichst wenig beeinflusst durch die zuschreibende Person. Zur Feststellung, ob diese Forderung erfüllt ist, gehört die Berücksichtigung der Methoden des Zugangs zu Informationen. Damit wird über den betrachteten Sachverhalt hinausgegangen.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
Bücher bei Amazon
Holz I 62
Identitätsprinzip/objektive Erkenntnis/Leibniz: die objektive Einheit der Welt kann auch unabhängig von meiner Wahrnehmung gezeigt werden, sie liegt in der Gegebenheitsweise jedes Bewusstseinsinhalts an sich selbst evident zutage. (Alles erscheint als das, als was es erscheint).
Adäquatheit spielt hier keine Rolle.
"tantum est quantum est, tale est quale est". Vorprädikatives Seinsapriori.
Problem: dann sind die Phänomene immer noch bloße Momente der einen und einzigen Substanz, wie bei Spinoza.

Lei II
G. W. Leibniz
Philosophical Texts (Oxford Philosophical Texts) Oxford 1998

Lei I
H. H. Holz
Leibniz Frankfurt 1992

> Gegenargumente gegen Leibniz
> Gegenargumente zu Objektivität



> Eigenen Beitrag vorschlagen | > Haben Sie einen Fehler entdeckt? | > Export als BibTeX Datei
 
Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 26.05.2017