Philosophie Lexikon der Argumente

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Wahrnehmung, Philosophie: Wahrnehmungen sind bewusste oder unbewusste Verarbeitungen von Zustandsänderungen bzw. Ereignissen in der Umwelt oder im Inneren eines lebenden Organismus. Wahrnehmungen spielen sich jeweils in der Gegenwart ab. Erinnerungen und Vorstellungen sind keine Wahrnehmungen. Im Sprachgebrauch wird der Ausdruck Wahrnehmung sowohl für den Vorgang des Wahrnehmens als auch für das Wahrgenommene gebraucht. Siehe auch Reize, Empfindungen, Sinneswahrnehmungen, Computation, Gedächtnis, Vorstellungen.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten

 
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Holz I 43
Identitätsprinzip/Wahrnehmung/Leibniz: ich sehe den Gegenstand A unabhängig davon, ob ich ihn "richtig" sehe, wie ich ihn sehe, als einen so und nicht anders erscheinenden Gegenstand.
Bsp der Gegenstand kann im nächsten Augenblick unter verändertem Lichteinfall seine Farbe ändern, aber neben nicht zur selben Zeit.
I 44
Identität/Wahrnehmung/Leibniz: Identität ist vor jeglicher Sinneswahrnehmung schon gegeben: sogar schon auf der vor logischen, vor prädikativen Ebene.
Bsp "Jegliches ist so groß, wie es groß ist, so beschaffen, wie es beschaffen ist".
Def Wahrnehmung/Leibniz/Holz: ist die (Struktur der) Beziehung zwischen Wahrnehmendem und Wahrgenommenen.
Holz I 45/46
Sinneswahrnehmung/Beweis/Leibniz: Sinneswahrnehmung ist unbeweisbar. Beweisbar ist nur, was aus komplexen Begriffen auf einfache Begriffe (durch Definition) zurückgeführt werden kann.
"Kette von Definitionen".
Holz I 112
Perceptio/Leibniz: die Strukturbestimmung, der gemäß ein Seiendes ist, was es ist: das entelechiale Vermögen ist das Substrat des Seienden, das in der perceptio strukturiert wird.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Lei II
G. W. Leibniz
Philosophical Texts (Oxford Philosophical Texts) Oxford 1998

Lei I
H. H. Holz
Leibniz Frankfurt 1992

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 11.12.2017