Philosophie Lexikon der Argumente

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Farben, Philosophie: Im Zusammenhang mit dem Begriff der Farbe geht es in der Philosophie unter anderem um die Frage, wie individuelle Sinneseindrücke verallgemeinert oder objektiviert werden können. Siehe auch Qualitäten, Qualia, Wahrnehmung, Vertauschte Spektren, Privatsprache.
 
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Seitenzahlen hier aus der deutschen Ausgabe K. Lorenz, Das sogenannte Böse Wien, 1963
II 20
Farben/Aggression/Tierreich: starkfarbige Fische sind nicht auf kleinem Raum zusammenzuhalten. Höchstens ein einzelner Fisch in einer Gruppe anders gefärbter.
II 21
Je bunter, desto ortsansässiger und aggressiver.
II 23
Die aggressivsten (starkfarbigen) Fische in einem Aquarium waren diejenige, die keine Artgenossen hatten, um sich an ihnen abzureagieren.
II 25
Stärkste Aggressivität bei jenen plakatfarbigen freilebenden Fischen, die ihre Zugehörigkeit durch die Farbe schon auf große Entfernung kundtun.
II 43
Farben/Aggression/Fische/Lorenz: die ortsfesten starkfarbigen aggressiven Fische leben ausgerechnet an einem Ort, wo besonders reichlich und verschiedenartige Nahrung zur Verfügung steht: auf dem Korallenriff. I
II 44
Erklärung: hier können sie, wie in einer menschlichen Kolonie, die "verschiedensten Berufe" ergreifen.
II 55
Farben/Signale/Aggression/Tierreich/Lorenz: wo wir starke Farben und bizarre Formen bei Männchen finden, ist es fast immer das Weibchen, das bei der Gattenwahl das letzte Wort hat. die Männchen kämpfen nicht.

Lo II
K. Lorenz
On Aggression

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 27.05.2017