Philosophie Lexikon der Argumente

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Moral: Eine mehr oder weniger kodierte Menge von Regeln, Handlungsmaximen, Pflichten und Verboten innerhalb einer Gesellschaft oder Gruppe. Die meisten dieser Regeln sind bei den Mitgliedern der Gesellschaft oder Gruppe unbewusst verinnerlicht. Ihre Rechtfertigung und die mögliche Bewertung von Handlungen werden in der Ethik und Metaethik reflektiert. Siehe auch Werte, Normen, Rechte, Ethik.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Def Moralisches Wesen/Darwin: ein Wesen, das fähig ist, seine früheren Handlungen und deren Motive zu überlegen und einige gutzuheißen, andere zu verwerfen.
I 332
Moral/Russell: objektiv richtig ist, was dem Interesse der Gruppe am besten dient.
I 333
Moral/Wilson: was am besten für die Gruppe ist, kann Es könnte von Nachteil sein, wenn alle menschlichen Gruppen dieselbe Moral hätten!
Auch der Rang einer Norm schwankt von Kultur zu Kultur.
I 334
Moral/Gruppe: hängt von der Gruppengröße ab. Bei zu großen primitiven Gruppen verlieren die Führer die Kontrolle.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Ma
E. Mayr
Das ist Biologie Heidelberg 1998

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.06.2017