Philosophie Lexikon der Argumente

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Abbildung: welchen Bedingungen muss eine Abbildung genügen? In welchem Verhältnis steht sie zum abgebildeten Gegenstand? Gibt es ein Abbildungsverhältnis in der Natur? Siehe auch >Ähnlichkeit, Verursachung, Darstellung, Kausalität.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten

 
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I 158
Abbildung/Bedeutung/Millikan: Ausdrücke der öffentlichen Sprache sind oft überliefert aus Gründen, die überhaupt nichts mit ihrer Abbildungsfunktion zu tun haben.
Bsp „verhext“: ein solcher Term hat keinen Sinn, seine einzige Bedeutung ist seine Intension. ((s) Intension hier: persönliche Gründe für den Gebrauch).
Pointe: dass ein Ausdruck keinen Sinn hat, muss empirisch entdeckt werden. Es kann nicht a priori gewusst werden.
I 198
Identität/Sinn/Abbildung/Millikan: der Sinn von „A ist B“ erfordert, dass „A“ und „B“ auf die auf diejenigen niedrigsten Worttypen abbilden, die eine besondere Relation zueinander haben, nämlich die, dass sie denselben Referenten haben.
Problem: die fokussierte Stabilisierungsfunktion von „A ist B“ ist es nicht, im Hörer innere Terme zu produzieren, die Wörter abbilden!
Repräsentation: das ist der Grund, warum „A ist B“ ein intentionales Icon ist, es keine Repräsentation ist.
Referent: haben „A“ und „B“ Referenten? Bis jetzt haben wir von etwas gesprochen, dass es hier geben muss, und das der real value ist, damit es Normal funktioniert.
I 199
Real value: muss dabei vorher durch den Inhalt des Rests des Icons oder Satzes festgelegt sein.
Real value: von „A“: ist der Worttyp “A”. Und das ist nicht durch den Inhalt festgelegt, sondern nur durch die Form des Rests des Satzes.
Abbildung/Identität/Referenz/Millikan: niemand, der durch die Schule von Carnap gegangen ist, würde annehmen, dass „A“ auf das Wort „A“ referiert.
Referenz/Millikan: hier müssen wir also zwei Arten von Referenz unterscheiden.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Millk I
R. G. Millikan
Language, Thought, and Other Biological Categories: New Foundations for Realism Cambridge 1987

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> Gegenargumente gegen Millikan

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 21.10.2017