Philosophie Lexikon der Argumente

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I 71
Denotation/Stabilisierungsfunktion/Denotation/Referenz/Millikan: interessanter ist die Stabilisierungsfunktion bei referierenden oder denotierenden Ausdrücken.
Frage: ist die Klassifikation als „denotierend“ oder „referierend“ gleich der Kategorisierung als Funktion?
Millikan: These: nein, das Charakteristische für Denotation ist keine Funktion, sondern Intentionalität.
Intentionalität/Millikan: 1. These ist nicht immer intentional wegen einer bestimmten Funktion, sondern wegen der Weise, wie etwas Normalerweise seine Eigenfunktion ausübt. Die EF von intentionalen Mustern selbst haben praktisch nichts gemeinsam.
2. allerdings gibt es eine andere Gemeinsamkeit: intentionale Ausdrücke führen eine Identifikation ihres Referenten herbei.
Repräsentation: wegen der Identifizierungsfunktion sind solche intentionalen Zustände Repräsentationen. (Strang).
Repräsentation/Millikan: wesentlich: Repräsentationen brauchen etwas, um ihren Referenten zu identifizieren. Dadurch sind die Repräsentationen.
Keine Repräsentation: Bsp Bienentänze identifizieren keinen Ort ((s) sind nicht „über“ etwas bestimmtes), sondern bringen andere Bienen dazu, sich angemessen zu verhalten.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Millk I
R. G. Millikan
Language, Thought, and Other Biological Categories: New Foundations for Realism Cambridge 1987

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.06.2017