Philosophie Lexikon der Argumente

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Oberflächenstruktur, Linguistik: Der Aufbau eines Satzes, wie er direkt zugänglich ist. Zum Beispiel ist die Aufteilung eines Satzes in Nominalphrase (NP) und Verbalphrase (VP) in der Oberflächenstruktur sichtbar. Im Gegensatz dazu ist die Tiefenstruktur nur durch eine Analyse zu erhalten. Siehe auch Tiefenstruktur, Transformationsgrammatik, Universalgrammatik.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 76
Syntaktische Oberflächenstruktur/Millikan: es kann sein, dass zwei Satz-Tokens dieselbe Form oder Klang haben und dieselben Wörter enthalten und dennoch verschiedene Oberflächenstruktur!
Bsp „er kochte das Fleisch trocken“
Frage: war das eine Reproduktion des Modells
„Er aß das Huhn roh“ – oder des Modells
„Er wusch das Geschirr sauber“. ((s) Adjektiv oder Adverb?).
Lösung: hängt von der Geschichte ab.
formal: Elemente verschiedener Familien haben verschiedene Oberflächenstruktur.
Dabei geht es um Funktion, nicht um Klang oder Form.
Wortgleichheit/Identität/Millikan: es ist aber nicht klar, was als „noch mal dasselbe Wort“ gilt. Dabei kann es nicht um Klang oder Form gehen, sondern um Geschichte und Zugehörigkeit zu Familien.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Millk I
R. G. Millikan
Language, Thought, and Other Biological Categories: New Foundations for Realism Cambridge 1987

> Gegenargumente gegen Millikan



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 20.08.2017