Philosophie Lexikon der Argumente

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Sätze: Sprachliche Formen zum Ausdrücken von bestehenden oder nichtbestehenden Sachverhalten, von Bedingungen, Wünschen, Fragen oder Befehlen. Aussagesätze können wahr oder falsch sein, im Gegensatz zu anderen Formen von Sätzen oder einzeln stehenden Wörtern. Siehe auch Subsententiales, Wahrheit, Aussagen.
 
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I 22
Satz/Millikan: Sätze sind reproduzierte Einheiten. Ein Satz hat normalerweise mehrere Vorbilder.
Syntaktische Regeln: sind der reproduktiv festgelegte Charakter des Satzes. Sie kopieren die Grammatik.
I 53
Satz/Millikan: ist niemals einfach Element einer reproduktiv festgelegten Familie, Wenigstens die syntaktische Form der Wörter gehört zu verschiedenen Familien.
Syntax: kann man als große übergeordnete Familie annehmen, die einzelnen Formen gehören verschiedenen Familien an.
Direkte Eigenfunktion/Satz/Millikan: die direkte EF eines Satzes ist abgeleitet von den Stabilisierungsfunktionen der Elemente.
I 90
Satz/Überzeugung/Sprache/Denken/Millikan: es scheint klar, dass wenn wir keine Überzeugungen hätten, wir aufhören würden, zu sprechen bzw. Sätze mit Bedeutung zu äußern. Aber warum ist das klar? Wir brauchen eine andere Erklärung.
Satz/Intentionalität/Millikan: These: ein Satz (und jedes andere typisch intentionale Muster) ist intentional wegen Eigenfunktionen und Normalen Relationen, die dieses Muster zu einem Produzenten und einem Interpreten hat. Diese beiden sind kooperierende Einheiten in diesem Prozess.
Pointe: dann sind Sätze doch grundlegend intentional und haben keine abgeleitete Intentionalität. (MillikanVsTradition, MillikanVsSearle).

Millk I
R. G. Millikan
Language, Thought, and Other Biological Categories: New Foundations for Realism Cambridge 1987

> Gegenargumente gegen Millikan



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 27.05.2017