Philosophie Lexikon der Argumente

Suche  
 
Universalien: Universalien sind Ausdrücke für das, was Gegenstände gemeinsam haben können, wie z.B. eine bestimmte Farbe. Beispiele für Universalien sind Röte, Rundheit, Verschiedenheit, Wert. Der ontologische Status von Universalien als etwas Denkunabhängiges - also ihre Existenz - ist umstritten. Unumstritten ist, dass wir Begriffe zur Verallgemeinerung bilden und diese erfolgreich verwenden. Siehe auch Allgemeine Termini, Allgemeines, Verallgemeinerung, Ontologie, Existenz, Begriffsrealismus, Realismus, Ideen, Teilhabe, Sortale, Konzeptualismus, Nominalismus.

_____________
Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
Bücher bei Amazon
I 22
Universalien/Chomsky/Millikan: das trifft sogar zu wenn Chomsky recht hat und es Universalien gibt. Diese garantieren bloß, dass es bestimmte Eigenschaften gibt, die nicht kopiert werden.
Reproduktion: alles was notwendig für sie ist, ist, dass es einige Variablen gibt, so dass die Reproduktion ihrem Modell folgt, im Hinblick auf diese Variablen.
I 22/23
Für jedes Wort-Token und für jedes syntaktische Form-Token gibt es eine von Myriaden kausaler Erklärungen, die zeigt, warum es eine Reproduktion ist.


_____________
Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Millk I
R. G. Millikan
Language, Thought, and Other Biological Categories: New Foundations for Realism Cambridge 1987

> Gegenargumente gegen Millikan
> Gegenargumente zu Universalien



> Eigenen Beitrag vorschlagen | > Haben Sie einen Fehler entdeckt? | > Export als BibTeX Datei
 
Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 26.07.2017