Philosophie Lexikon der Argumente

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Universalien: Universalien sind Ausdrücke für das, was Gegenstände gemeinsam haben können, wie z.B. eine bestimmte Farbe. Beispiele für Universalien sind Röte, Rundheit, Verschiedenheit, Wert. Der ontologische Status von Universalien als etwas Denkunabhängiges - also ihre Existenz - ist umstritten. Unumstritten ist, dass wir Begriffe zur Verallgemeinerung bilden und diese erfolgreich verwenden. Siehe auch Allgemeine Termini, Allgemeines, Verallgemeinerung, Ontologie, Existenz, Begriffsrealismus, Realismus, Ideen, Teilhabe, Sortale, Konzeptualismus, Nominalismus.
 
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I 22
Universalien/Chomsky/Millikan: das trifft sogar zu wenn Chomsky recht hat und es Universalien gibt. Diese garantieren bloß, dass es bestimmte Eigenschaften gibt, die nicht kopiert werden.
Reproduktion: alles was notwendig für sie ist, ist, dass es einige Variablen gibt, so dass die Reproduktion ihrem Modell folgt, im Hinblick auf diese Variablen.
I 22/23
Für jedes Wort-Token und für jedes syntaktische Form-Token gibt es eine von Myriaden kausaler Erklärungen, die zeigt, warum es eine Reproduktion ist.

Millk I
R. G. Millikan
Language, Thought, and Other Biological Categories: New Foundations for Realism Cambridge 1987

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 27.05.2017