Philosophie Lexikon der Argumente

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Verlässlichkeitstheorie, Philosophie: Die Verlässlichkeitstheorie ist eine Theorie über das Zustandekommen von Wissen. Sie versucht zu erklären, wie Subjekte in manchen Fällen über Wissen verfügen, ohne sich und anderen Rechenschaft darüber geben zu können. Siehe auch Kausaltheorie des Wissens, Wissen, Regularität, Unbewusstes.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten

 
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I 252
Verlässlichkeit/Wissen/Denken/Millikan: These: zu wissen, was ich denke heißt, ein Programm in mir zu haben, das korrekte Akte der Identifikation ausführen kann, der Referenten meiner gegenwärtigen Gedankentokens.
Graduell: wie gut ich dabei bin ist graduell und hängt von meiner Geschicklichkeit und Verlässlichkeit ab. Dabei hilft mir, wenn ich viel über den Gegenstand weiß. Dabei sind Wiederholungen des Namens des Dings frühere Akte der Identifikation und damit mehr Intensionen die meinen Zugriff auf das Ding erleichtern.
Problem. diese Intensionen müssen selbst auch verlässlich sein.
I 253
Intension/Millikan. die Intensionen, die ich von einem Gegenstand habe, müssen auch irgendwann Gelegenheit gehabt haben, angewendet zu werden!.
Bsp „Mein Urgroßvater väterlicherseits hundert Generationen vor mir“ ist zwar eine bestimmte Kennzeichnung, aber als Intension kaum greifbar. Daher kann es sein, dass ich nicht weiß, an welchen Gegenstand ich denke.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Millk I
R. G. Millikan
Language, Thought, and Other Biological Categories: New Foundations for Realism Cambridge 1987

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 21.10.2017