Philosophie Lexikon der Argumente

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Objektivität: Eine Eigenschaft von Feststellungen über Sachverhalte. Dabei wird davon ausgegangen, dass die dem Sachverhalt zugeschriebenen Eigenschaften durch den Sachverhalt bestimmt werden und nicht oder möglichst wenig beeinflusst durch die zuschreibende Person. Zur Feststellung, ob diese Forderung erfüllt ist, gehört die Berücksichtigung der Methoden des Zugangs zu Informationen. Damit wird über den betrachteten Sachverhalt hinausgegangen.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 23
Objekt/Objektivität/Monod: zwei Kriterien für Artefakte:
1. Regelmäßigkeit
2. Wiederholbarkeit
So könnte man aber z.B. nach diesen Kriterien entscheiden, dass Kieselsteine natürlich und Quarzkristalle (fälschlich) künstlich sind.
Das Kristall spiegelt makroskopisch die mikroskopische Molekülstruktur wider. Daher die Regelmäßigkeit. (Natürlicher Ursprung).
Unsere Schlussfolgerungen sind mehrdeutig: man könnte in einem Stock wilder Bienen alle Kriterien eines künstlichen Ursprungs finden.
I 36
Objektivität/Monod: der Natur: bedeutet die Absage an die Unterstellung einer Endursache, ein "Projekt".

Mon I
J. Monod
Zufall und Notwendigkeit Hamburg 1982

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.05.2017