Philosophie Lexikon der Argumente

Suche  
 
Strukturen, Philosophie: Eigenschaften eines Gegenstands, einer Menge oder eines Bereichs von Gegenständen, die die Verfasstheit und mögliche Gestaltbarkeit eben dieses Gegenstands, dieser Menge oder dieses Bereichs bestimmen. Die die Struktur festlegenden Eigenschaften können aus den Gegenständen stammen wie z.B. magnetische Kräfte oder elektrische Ladung oder den Gegenständen aufgeprägt werden wie z.B. die mathematischen Operationen der Multiplikation oder Addition. Siehe auch Ordnung, System, Relationen.

_____________
Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
Bücher bei Amazon
Dennett I 268
Funktion/Struktur/Monod: Problem: man kann einen Widerspruch darin erblicken, dass einerseits die eindimensionale Struktur die Funktion des Proteins vollständig bestimmt, andererseits deren Funktion an eine dreidimensionale Struktur gebunden ist, deren Informationsgehalt größer ist.
Lösung: die Information ist in den spezifischen Milieubedingungen enthalten! Anfangsbedingungen sorgen dafür, dass von den vielen möglichen eine bestimmte Struktur ausgewählt wird. Durch Elimination wird so aus Mehrdeutigkeit Eindeutigkeit ("Interpretation").


_____________
Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Mon I
J. Monod
Zufall und Notwendigkeit Hamburg 1982

Den I
D. Dennett
Darwins gefährliches Erbe Hamburg 1997

Den II
D. Dennett
Spielarten des Geistes Gütersloh 1999

> Gegenargumente gegen Monod



> Eigenen Beitrag vorschlagen | > Haben Sie einen Fehler entdeckt? | > Export als BibTeX Datei
 
Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.06.2017