Philosophie Lexikon der Argumente

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Namen, Eigennamen, Philosophie: Der Status von Eigennamen ist ein relativ neues philosophisches Problem. S. A. Kripke hat es als einer der ersten in Naming and Necessity (Drei Vorlesungen an der Princeton University 1970, Nachdruck Cambridge, 1980) eingehend behandelt. Gegen die traditionelle Bündeltheorie, nach die Bedeutung von Namen in den Eigenschaften oder zumindest in wesentlichen Eigenschaften ihrer Träger liegt, entwickelt Kripke eine Kausaltheorie der Namen, die letztlich auf eine Taufe im weiteren Sinn zurückgeht. Der springende Punkt ist, dass der Name mit der Person verbunden ist, jedoch nicht verlangt wird, dass die Person irgendwelche darüber hinausgehende Eigenschaften hat. Siehe auch Kausaltheorie, Mögliche Welten, Starrheit, starre Designatoren, Kennzeichnungen.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Frank I 448
Er/Quantifikation/Perry: kann unter Umständen quantifiziert werden:
Bsp
Jemand kam, als ich nicht zu Hause war, und er brachte mein Buch zurück.
Wenn Arthur zu spät kommt, wird er anrufen.
Frank I 449
Es gibt ein x, so dass x = Arthur, und wenn x zu spät kommt, wird x anrufen.
Einfacher: wie Montague:
Namen/Montague: sind etwas, das Variablen binden kann: Bsp
Wenn Arthur x zu spät kommt, wird x anrufen.

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994

> Gegenargumente gegen Montague
> Gegenargumente zu Namen



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.05.2017