Philosophie Lexikon der Argumente

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Naturalismus, Philosophie: Die Auffassung, dass wir die uns begegnenden Phänomene, auch die, die wir für unsere eigensten Zustände halten, als von Naturgesetzen gesteuerte Vorgänge ansehen müssen. Dabei ist ihre Verstehbarkeit nicht garantiert. Siehe auch Natur, Naturalisierte Erkenntnistheorie.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Stegmüller IV 180
Naturalismus/MooreVsNaturalismus/Ethik/Stegmüller: die naturalistischen Ethiker begehen den Fehler, die Frage nach dem Gutsein mit der Frage zu verwechseln, welche Dinge gut seien.
IV 181
Moore: es könnte schon sein, dass alle und nur die guten Dinge bestimmte Merkmalskombinationen haben. Dies dürfte man aber nicht als Definition von "gut" verwenden, da man nicht von der Extension auf die Intension schließen kann.
"Gut"/Moore: was das Wort nennt, ist aber gerade die Intension. Also muss dieses Wort eine nichtnatürliche Qualität bezeichnen.
Deskriptiv könnte aber nur die Extension erfasst werden, sonst zirkulär!


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

> Gegenargumente gegen Moore
> Gegenargumente zu Naturalismus



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 27.06.2017