Philosophie Lexikon der Argumente

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Intelligenz: Fähigkeit zum Erkennen von Mustern in vorgelegten Informationen oder zum Erkennen von Möglichkeiten der Ergänzung und Umgestaltung bekannter Muster, die über Wiederholungen hinausgehen.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Allen Newell/Herbert A. Simon Computerwissenschaft als empirische Forschung (1976) in Dieter Münch (Hrsg.) Kognitionswissenschaft Frankfurt 1992

I 57ff
Intelligenz/Newell/Simon: es gibt so wenig ein "Intelligenzprinzip" wie es ein "Lebensprinzip" gibt, das aus seiner Natur heraus das Wesen des Lebens erklärt. D.h. aber nicht, dass es keine strukturellen Erfordernisse für Intelligenz gäbe.
I 69
General Problem Solver/Newell/Simon: (GPS) allgemeine Mechanismen, Schemata, zur Ausführung verschiedener Aufgaben. Unterscheidungsnetze, Musterkennungsmechanismen, Syntaxanalyse.

I 76
Def Intelligenz/Newell/Simon: eines Systems mit begrenzter Verarbeitungskapazität besteht darin, kluge Entscheidungen angesichts der Frage zu treffen, was als nächstes zu tun ist.
Voraussetzung: die Lösungsverteilung darf nicht vollkommen zufällig sein! Reines Einsetzen und Ausprobieren ist nicht intelligent.
Herkunft von Intelligenz ist nichts Mystisches: sie stammt aus Suchbäumen.



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.05.2017