Philosophie Lexikon der Argumente

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Externalismus, Philosophie: Die These, dass die Bedeutungen der Wörter teilweise von der Umgebung abhängen, in der wir uns befinden; a) durch den Einfluss der Sprachgemeinschaft (Gebrauchstheorie), b) durch die Möglichkeit, überhaupt in Kontakt mit Gegenständen zu treten, um sich auf sie beziehen zu können (Referenz, Bekanntschaft). Siehe auch Zwillingserde, Anti-Individualismus.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Danto I 184
Externalismus/Nietzsche/Danto: die Weise, wie sich bestimmte Spezies die Welt vorstellen. - ((s) Dann gibt es kein Problem des Skeptizismus, weil es nur um Vorstellung geht.) - Nietzsche: welchen Überlebenswert hat Bewusstsein? - > Naturalisierte Erkenntnistheorie: biologische Dimension der Repräsentationsfähigkeit. - Dagegen: Internalismus/Descartes: These: Wissen ist etwas, das vom Standpunkt innerhalb des Bewusstseins aus gesucht werden muss. - Hier geht es nicht um Reize.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Nie I
F. Nietzsche
Beyond Good and Evil 2014

Dt I
A. C. Danto
Wege zur Welt München 1999

Dt VII
A. C. Danto
The Philosophical Disenfranchisement of Art (Columbia Classics in Philosophy) New York 2005

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 27.06.2017