Philosophie Lexikon der Argumente

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Ontologie: Die Menge der materiellen oder immateriellen Gegenstände, von denen eine Theorie annimmt, dass sie Aussagen über sie treffen kann. Nach klassischer Logik muss dazu von einer Existenzannahme ausgegangen werden. In anderen Wissensgebieten wird die Frage, ob z.B. Relationen wirklich existieren oder bloß gedankliche Konstrukte sind, nicht immer als entscheidend angesehen, solange man damit arbeiten kann. Immaterielle Gegenstände sind z.B. sprachliche Strukturen in der Linguistik. Siehe auch Existenz, Mathematische Entitäten, Theoretische Entitäten, Theoretische Termini, Realität, Metaphysik, Wirklichkeit, Semantic Web.
 
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Bubner I 30
Ontologie/Gut/Platon/Bubner: die Ontologie kann das Gute nicht erklären, sie macht es unverständlich, so gerät die Kategorie der Ordnung ins Zwielicht. Die pure Stringenz des Seinsaufbaus kann schwerlich dafür verantwortlich gemacht werden, daß die oberste Idee die Güte zum Inhalt hat.

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 29.05.2017