Philosophie Lexikon der Argumente

Screenshot Tabelle Begriffe

 
Ontologie: Die Menge der materiellen oder immateriellen Gegenstände, von denen eine Theorie annimmt, dass sie Aussagen über sie treffen kann. Nach klassischer Logik muss dazu von einer Existenzannahme ausgegangen werden. In anderen Wissensgebieten wird die Frage, ob z.B. Relationen wirklich existieren oder bloß gedankliche Konstrukte sind, nicht immer als entscheidend angesehen, solange man damit arbeiten kann. Immaterielle Gegenstände sind z.B. sprachliche Strukturen in der Linguistik. Siehe auch Existenz, Mathematische Entitäten, Theoretische Entitäten, Theoretische Termini, Realität, Metaphysik, Wirklichkeit, Semantic Web.

_____________
Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
Bubner I 30
Ontologie/Gut/Platon/Bubner: die Ontologie kann das Gute nicht erklären, sie macht es unverständlich, so gerät die Kategorie der Ordnung ins Zwielicht. Die pure Stringenz des Seinsaufbaus kann schwerlich dafür verantwortlich gemacht werden, daß die oberste Idee die Güte zum Inhalt hat.


_____________
Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Bu I
R. Bubner
Antike Themen und ihre moderne Verwandlung Frankfurt 1992

Send Link
> Gegenargumente gegen Platon
> Gegenargumente zu Ontologie ...

Autoren A   B   C   D   E   F   G   H   I   J   K   L   M   N   O   P   Q   R   S   T   U   V   W   Z  


Begriffe A   B   C   D   E   F   G   H   I   J   K   L   M   N   O   P   Q   R   S   T   U   V   W   Z  



> Export als BibTeX Datei
Impressum & Kontakt   Datenschutzerklärung


 
Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 18.06.2018