Philosophie Lexikon der Argumente

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Bubner I 111
Wissenschaft/Antike: hieß bei Platon "Dialektik". Wir würden dafür heute "Methode" sagen
Heidegger: neuzeitliche Auffassungen darüber sind prinzipielle inadäquat, es gebe sogar ein Wahrheitsgefälle zwischen einer anfänglichen "Seinsentbergung" und modernem Wissenschaftsideal.
Geschichte/Bubner: man sollte vorhandene und abschätzbare Zeitabstände nicht künstlich vergrößern.
Methode/Platon/Bubner: geregelter Zugang zur Wahrheit, der durch Rationalität und Nachvollziehbarkeit gekennzeichnet ist.
Sokrates: das Verfahrenswissen galt der politischen Pädagogik steht als mitteilbar und wurde nicht knapp gehalten.
Wissenschaftstheorie/Antike/Bubner: Platon: für ihn gibt es noch nicht deutlich eine Trennung zwischen Erkennen und seiner formalen Zurüstung.
Aristoteles: Beginn einer Trennung von Objekt und Meta Ebene: "Analytica posteriora"
Dialektik/Platon: a) Wissenstheorie: die Ungeschiedenheit von wahrem Wissen und Reflexion führt zu einem ganzen Ensemble von Regeln und Strukturen.
b) Dialektik bei Platon ist auch das logische Verhältnis zwischen Behauptung und Folgerung.
c) Weise der Bestimmung von Begriffen auseinander. (Auf und Abstiegsverfahren. Der späte Platon entwickelt Ansätze einer Aussagenlogik.
Dialektik/Aristoteles: "Organon": logische Elemente als "Werkzeuge", Trennung von Empirie und Instrumenten der Wissenschaftstheorie.

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> Gegenargumente zu Wissenschaft



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 27.05.2017