Philosophie Lexikon der Argumente

 
Sprache, Philosophie: eine Menge von zu einem Zeitpunkt fixierten lautlichen oder schriftlich kodierten Formen zum Austausch von Informationen bzw. von Unterscheidungen innerhalb einer Gemeinschaft, deren Mitglieder in der Lage sind, diese Formen als Zeichen oder Symbole zu erkennen und zu interpretieren. Im weiteren Sinn auch Zeichensysteme, die von Maschinen verarbeitet werden können. Siehe auch Kommunikation, Sprachregeln, Bedeutung, Bedeutungswandel, Information, Zeichen, Symbole, Wörter, Sätze, Syntax, Semantik, Grammatik, Pragmatik, Übersetzung, Interpretation, Radikale Interpretation, Unbestimmtheit.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Joelle Proust Das intentionale Tier in D. Perler/M. Wild (Hg) Der Geist der Tiere Frankfurt/M. 2005

Perler I 230
Tiere/Davidson: da sie keine Sprache haben, haben sie auch keine Begriffe.
ProustVsDavidson: er bedient sich einer cartesianischen Strategie.
I 231
Triangulation: scheint beim Tier unmöglich, weil das Fehlen einer geteilten symbolischen Sprache keinen Zugang zur Intersubjektivität ermöglicht.
Begriffe/Davidson: sind normativ, weil jeder seine bestimmten Anwendungsbedingungen hat. Damit greift Davidson Descartes Grundidee auf.
1. Wenn ein Organismus den Begriff X besitzt, ist er zur Entscheidung disponiert, ob etwas X ist oder nicht.(Zutreffen).
2. Der Begriff kann dann auf neue Fälle angewendet werden
3. Begriffe bilden eine inferentielle Struktur (eine Theorie).
I 232
Begriff/Tier/ProustVsDavidson: es ist keine überspannte Annahme, dass gewisse Tiere Begriffe bilden können, die ihnen wichtige Aspekte ihrer Umgebung verständlich machen.
Möglicherweise verfügen soziale Tiere (Hunde, Primaten usw.) über Theorien für die Organisation sozialer Beziehungen. Diese Theorien enthalten Begriffe für dominante Tiere, Junge, Feinde, Verbündete und auch die inferentielle und assoziativen Verknüpfungen zwischen diesen Kategorien für das Teilen von Nahrung, Schutz, Partnersuche usw.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Tie I
D. Perler/M. Wild (Hg)
Der Geist der Tiere Frankfurt 2005

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 24.09.2017