Philosophie Lexikon der Argumente

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Paradoxien: Widersprüche innerhalb von formal korrekten Aussagen bzw. Aussagenmengen, die dazu führen, dass eine Existenzannahme, die zunächst plausibel erschien, zurückgezogen werden muss. Paradoxien sind keine Fehler, sondern Herausforderungen, die eventuell zur Neuformulierung der Voraussetzungen und Annahmen oder zur Änderung der Sprache, des Gegenstandsbereichs und des logischen Systems führen. Siehe auch Antinomien, Russellsche Paradoxie, Widersprüche, Reichweite, Konsistenz.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Berka I 371
Antinomien/Ramsey: Unterteilung:
a) semantische: Lügner, Grelling/Nelson, Russellsche A. der Bezeichnung.
b) syntaktisch (logisch): Antinomie von Cantor, von Burali Forti, Russells Menge aller Mengen, die sich nicht selbst als Element enthalten.

I 372
Antinomien/Paradoxien/Lösung/Berka: a) Axiomatisierung, (Fraenkel, v. Neumann, Bernays, Quine)
b) (Russell, König, Brouwer, Hilbert): Überprüfung der logischen Grundlagen der Mengenlehre und Mathematik. > Typentheorie, >Trennung von Objekt und Metasprache.

Rams I
F. P. Ramsey
The Foundations of Mathematics and Other Logical Essays 2013

Brk I
K. Berka/L. Kreiser
Logik Texte Berlin 1983

> Gegenargumente gegen Ramsey
> Gegenargumente zu Paradoxien



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 24.05.2017