Philosophie Lexikon der Argumente

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Methode: ein Verfahren, auf das sich Teilnehmer an einer Diskussion oder einem Forschungsvorhaben geeinigt haben. Bei Verstößen gegen eine Methode wird vor allem die Vergleichbarkeit der Ergebnisse angezweifelt, da diese nicht mehr aus einer Menge mit einheitlich definierten Eigenschaften der Elemente stammen.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten

John Rawls über Methode – Lexikon der Argumente

I 39
Problem der Prioritäten/Prinzipien/Rawls: hier geht es darum, die Priorität des Gerechten oder des Rechts vor dem Guten zu begründen.
„Lexikalische Ordnung“: die Forderung, einen Grundsatz zu erfüllen, bevor der folgende Grundsatz erfüllt werden kann. Freiheitsprinzip, Prinzip der Chancengleichheit, Differenzprinzip.
I 43
Methode/Rawls: Prinzipien/Intuition/Rawls: A. In der Ausgangsposition für die Bildung einer Gesellschaft muss die Gewichtung von Prinzipien zwischen den einzelnen Mitgliedern diskutiert werden. Diese werden von sich aus eine verschiedene Gewichtung anstreben.
B. Eine andere Möglichkeit ist die lexikalische Ordnung für die Abarbeitung von Prinzipien in einer zu wählenden Reihenfolge.
I 43
Die Reihenfolge selbst ist einfach seriell und vermeidet, die Prinzipien selbst von Anfang an gegeneinander abwägen zu müssen. Siehe Prinzipien/Rawls.
Problem: in einer lexikalischen Ordnung müssen die zuerst behandelten Prinzipien gewisse Einschränkungen haben, damit sie später zu behandelnde Fragen nicht von vornherein ausschließen.
Lösung/Rawls: das Prinzip der Gerechtigkeit als erstes Prinzip zu behandeln, ermöglicht es, weitere Prinzipien im Anschluss zu bearbeiten. Das wäre nicht möglich, wenn man das Nützlichkeitsprinzip an den Anfang stellte.
I 45
Gerechtigkeit/Prinzipien/Rawls: wir sollten einen Begriff von Gerechtigkeit entwickeln, der - wie sehr er auch von Intuition beeinflusst sein mag - dazu tendiert, unsere Urteile über Gerechtigkeit konvergieren zu lassen.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente
Der Hinweis [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.

Rawl I
J. Rawls
A Theory of Justice: Original Edition Oxford 2005

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