Philosophie Lexikon der Argumente

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Thiel I 40/41
Mathematik/Moritz Schlick/Thiel: Mathematik ist ein System von Zeichen mit ausschließlich syntaktischen Beziehungen und demgemäß ist der Anwendungsbereich gar nicht die Welt der Tatsachen sondern nur das Zeichensystem der Sprache. Gar kein Sinn, nach Anwendungsbedingungen der Mathematik zu fragen.
ThielVsSchlick: lässt sich das Problem wirklich so auflösen? Die Sprache Schlicks ist ja nicht die Alltagssprache, sondern bereits streng geregelt. Unsere Deutungen verleihen den Zeichen immer erst zusätzlichen Sinn.
Warum sind manche Zeichensysteme übertragbar auf die Wirklichkeit, andere aber nicht?
I 42
Russell (1903) wenn "empirische Konstanten" für Variablen eingesetzt werden, muss jedes Mal untersucht werden, ob die Formeln erfüllt werden. Mathematik wäre dann nur übertragbar, insoweit sie "isomorph" (strukturgleich) mit der Erfahrungswelt ist.

Schli I
M. Schlick
General Theory of Knowledge 1985

T I
Chr. Thiel
Philosophie und Mathematik Darmstadt 1995

> Gegenargumente gegen Schlick



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.05.2017