Philosophie Lexikon der Argumente

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Repräsentation, Philosophie: Angenommene innere Gegebenheiten wie z.B. bildliche Vorstellungen oder sprachliche Vervollständigungen, die sich als Assoziationen einstellen oder unter Umständen durch Rekonstruktion erarbeitet werden. In einem weiteren Sinn sind auch Sätze, Wörter und Symbole Repräsentationen innerhalb eines Zeichensystems. Siehe auch Wahrmacher, Vorstellung, Sätze, Propositionen, Intensionen, Korrespondenz, Sprechakttheorie.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten

 
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Kim Sterelny Primatenwelten in D. Perler/M. Wild (Hg.) Der Geist der Tiere, Frankfurt 2005

Perler I 363
Def Repräsentation/Sterelny: ein Organismus repräsentiert (und reagiert nicht bloß auf ein Merkmal), wenn er dieses Merkmal mit mehr als nur einer Klasse proximaler Stimuli aufspüren (tracking) kann.
I 365
Repräsentation/Sterelny: ist mehr als Registrierung. Bsp Schimpansen passen sich den psychologischen Zuständen (Angriffslust) anderer Schimpansen an.
Es ist aber immer noch eine Sache, geistige Zustände aufzuspüren (to track), eine andere, sie zu repräsentieren.
I 366
Bsp 1. Ein Bonobo deutet die Handlungen a, b, c.. als solche desselben Typs,
2. Sie werden durch denselben geistigen Zustand Q (vielleicht Wut) erzeugt.
3. a, b, c, haben keinen einzelnen sensorischen Reiz gemeinsam. DF.
4. Vollständigkeit
I 367
Täuschung/Irrtum/Korrektur: Stabilität: kann dann in der Vielfalt beobachtbarer Reize bestehen.
Andererseits: Reaktionsbandbreite ist ebenfalls wichtig.
I 368
Repräsentation/Sterelny: These: Repräsentation entwickelt sich in informationsdurchlässigen Umwelten.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Tie I
D. Perler/M. Wild (Hg)
Der Geist der Tiere Frankfurt 2005

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 20.11.2017