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Kim Sterelny Primatenwelten in D. Perler/M. Wild (Hg.) Der Geist der Tiere, Frankfurt 2005

Perler I 357
Tier/Denken/Geist/Verstehen/Sterelny: verstehen Primaten etwas vom Geist anderer? Was würde ein solches Verstehen zeigen? Welches ist der einfachste Geist, der dazu fähig wäre? Wann warum und wie wurden Primaten "Gedankenleser".
These: ich bewege mich innerhalb der "Hypothese der sozialen Intelligenz": Selektion nach sozialen Fähigkeiten.
I 358
Repräsentation/Methode/Gedankenlesen/Geist/Tier/Sterelny: Handlungen werden am besten durch die Repräsentation der geistigen Zustände verfolgt, die diese Handlungen erzeugen. Auch Nachahmung zeugt von kognitiver Verfeinerung, aber sie weist nicht auf die Fähigkeit hin, Gedanken zu lesen.
I 359
These: sogar relativ einfache Tiere können meta repräsentieren. ((s) Sie repräsentieren die Repräsentationen anderer.)
Vorteil/Sterelny: fremde Handlungen vorwegnehmen zu können.
I 360
Dazu muss das gedankenlesende Tier wissen, ob eine Neuheit oder Neuordnung der Präferenzen oder nur der instrumentellen Überzeugungen verursacht.
Def Informationsgradient/Wissen/Dennett: beschreibt Gruppen, in denen die Mitglieder sehr unterschiedlichen Wissensstand haben.
Information/Gedankenlesen/Tier/Sterelny: es gibt sogar noch weniger verfeinerte Methoden, sich anderer als Informationsquellen zu bedienen als Nachahmung:
I 361
"Reizsteigerung": erhöhte Aufmerksamkeit für die Interessen anderer.
I 361
Selektion/Sterelny: wenn es eine Selektion nach Gedankenlesern gegeben haben soll, dann müssen sich Gedankenleser anders verhalten als Verhaltensleser, und die Anpassungsvorteile müssen im Verhalten der Gedankenleser auffindbar sein.


Tie I
D. Perler/M. Wild (Hg)
Der Geist der Tiere Frankfurt 2005



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 25.05.2017