Philosophie Lexikon der Argumente

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Implikatur, Sprachphilosophie: Ausdruck von H. P. Grice über Voraussetzungen innerhalb einer Kommunikation, die von den Teilnehmern stillschweigend akzeptiert werden und die sich in der Formulierung eines einzelnen Satzes bemerkbar machen, z.B. durch eine ironische Formulierung. (Siehe Paul Grice, Studies in the Way of Words, Harvard 1989, S. 22–40.)

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Meg I 438
Kontrafaktisches Konditional/Sprechakt/Konversationsimplikatur/Walker: der Sprecher macht sich die Mühe, ein bestimmtes kontrafaktisches Konditional zu äußern und nicht ein anderes. - Daher ist der falsche Vordersatz nicht müßig.
Meg I 439
"Selbst wenn"/Walker:"selbst wenn p,q" - Mackie: schlägt statt dessen "Und gleichermaßen, p >q" vor. - Konversationsimplikatur: in einem Kontext, wo sich zwanglos ~p > q annehmen lässt, dürfte eine Äußerung von "Und gleichermaßen, p > q" wohl nahelegen, dass es dies (~p > q) ist, womit "p > q" verbunden werden soll.
I 445
Konversationsimplikatur: egal, welche Umstände vorliegen, wir finden: "~(p > q)" erheblich weniger klar, als "p u~q".
Meg I 471
Konversationsimplikatur/Walker: können sich zu Metaphern verhärten und damit die Konversationsimplikatur überflüssig machen.

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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.06.2017