Philosophie Lexikon der Argumente

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Frank I 549
Vorstellung/Vorstellungskraft/Bernard Williams: (1973 b): Bsp die Vorstellung, man sei in Westindien: (im Unterschied zu der Vorstellung, jemand sei in Westindien: schließt wahrscheinlich ein, dass man sich einige Informationszustände ungefähr dieser Art hervorruft: die dem Urteil der 1. Person zugrunde liegen könnten: visuelle Eindrücke von Palmen und Steelbands, auditive Eindrücke des Geräuschs der sich brechenden Wellen, vermischt mit der Musik der Band, der heiße Sand unter dem Körper.
Fra I 550
Williams: diese Weise, sich vorzustellen, "ich bin in Westindien", bedeutet nicht notwendig die Vorstellung "man sei in Westindien" ("jemand").
Evans pro: dass bestimmte Vorstellungsfragmente bestimmte Informationszustände beinhalten, die, wenn sie wirklich einträten, zu dem Urteil, dass p berechtigten, folgt nicht, dass die Vorstellung beschrieben werden kann, als die Vorstellung, dass p.

WillB I
B. Williams
Ethics and the Limits of Philosophy London 2011

WillM
M. Williams
Problems of Knowledge: A Critical Introduction to Epistemology Oxford 2001

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994

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> Gegenargumente zu Vorstellung



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 25.05.2017