Philosophie Lexikon der Argumente

 
Hermeneutik: Allgemein die Theorie dessen, was es heißt, Äußerungen, insbesondere Texte zu verstehen. Probleme der Hermeneutik sind historischer Abstand zu den Quellen mit einer damit einhergehenden Bedeutungsverschiebung sowie Besonderheiten im Sprachgebrauch von Autoren sowie beabsichtigte oder unbeabsichtigte Unvollständigkeit. Im engeren Sinn ist die Hermeneutik ein Vorrat an entwickelten Methoden zum Textverstehen. Siehe auch Sinn, Interpretation, Sprache, Symbole, Verstehen, Bedeutungswandel, Zeichen.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Bubner I 87
Platon/Schelling/Bubner : der frühe Schelling selbst bezog völlig unbefangen Platons Kosmologie der Ideen auf die Versöhnungsinteressen des Frühidealismus zwischen Subjektivität und Welt.
Platon/Idealismus/Bubner: aus Gründen der Sparsamkeit bei der Einführung neuer Begriffe wurden hier auch platonische Ideen transzendentalphilosophisch umformuliert.
KantVsSchelling/Bubner: Kant entdeckt hier im Vorübergehen die hermeneutische Maxime, dass es gelte, einen Autor besser zu verstehen, als er sich selbst verstand.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.
Schelling, F.W.J.

> Gegenargumente gegen Schelling
> Gegenargumente zu Hermeneutik

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 22.09.2017