Philosophie Lexikon der Argumente

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Bubner I 131
Wissenschaftstheorie/Bubner. eine andere Linie der Rehabilitierung antiker Wissenschaftstheorie: Neubewertung der rhetorischen Logik des Argumentierens. Ursprünglich aus der juristischen Subsumtionslogik, die eher im Verdacht er Irrationalität stand.

Toulmin: "The Uses of Argument": 1958 (Habermas knüpft an ihn an).
Wissenschaft als Teilbereich menschlichen Handelns, keine abgetrennte Logik.
Überwindung einer falschen Erhebung der Logik in den Rang einer Wissenschaft
These Technik des Argumentierens ist die Inanspruchnahme von Gründen für Behauptungen, kritische Prüfung von Beweisen, Anwendung von Schlüssen
"working logic" statt "idealized logic".
Beweise sind stets pragmatisch , intersubjektiv in der Diskussion.

Vernunftkritik/Kant: vergleicht sie mit einem Gerichtshof. Der Frage "quid facti" ist die Legitimationsfrage "quid juris" vorgeordnet.
Deduktion: bei Kant Nachweis von Rechtsansprüchen.

Universalpragmatik/Habermas/Apel: Bubner. hier gibt es noch entschiedenere Argumentationslogik.

Tou I
St. Toulmin
The Uses of Argument Cambridge 2003

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 24.05.2017