Philosophie Lexikon der Argumente

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Ceteris paribus: Wissenschaftstheorie "alles andere bleibt unverändert". Forderung an die Durchführung von Experimenten. In der Praxis praktisch niemals erfüllbar, unter anderem wegen der Schwierigkeit, die Relevanz der Faktoren zu bewerten. Siehe auch Experimente, Theorien, Wissenschaft, Methode, Gedankenexperimente.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 222
ceteris paribus/BigelowVsceteris paribus/Qualifikation/qualifiziertes Gesetz/Ausnahmen/Bigelow/Pargetter: Variante: “wenn keine anderen Störungen vorliegen”:
1. Problem: das droht, ein Gesetz zu einer Tautologie werden zu lassen, die letztlich so lautet: „Dinge bewegen sich so und so, außer wenn sie es nicht tun“.
2. Problem: die Reichweite eines „qualifizierten“ Gesetzes droht so eng zu werden, dass nichts mehr darunter fällt.
Andererseits wird man sagen, dass ein Gesetz überhaupt keine positiven Instanzen hat, wenn man es strikt auffasst. ((s) >N. Cartwright).
Lösung/Bigelow/Pargetter: man kann das Rätsel lösen, indem man versteht, wie Gesetze Modalitäten enthalten.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Big I
J. Bigelow, R. Pargetter
Science and Necessity Cambridge 1990

> Gegenargumente gegen Bigelow
> Gegenargumente zu Ceteris paribus



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 24.08.2017